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Aktuelle Ausgabe

Inhalt 11/2019

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen FACTS-Ausgabe 11/2019. Einige ausgewählte Artikel sind auch online in dieser Rubrik veröffentlicht. Ein zweimonatiges kostenloses Probe-Abo von FACTS mit FACTS office können Sie hier direkt online bestellen.

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Wir sind für Sie da …

Liebe Leserinnen und Leser, kennen Sie auch diese Anrufbeantworter, die Ihnen an verschiedensten Stellen unseres täglichen Lebens mitteilen: „Sie rufen außerhalb unserer Dienstzeit an. Gerne sind wir ab ... wieder für Sie da“ oder „In dringenden Fällen hinterlassen Sie bitte eine Nachricht.“?!

Häufig legen Sie sicher sofort enttäuscht wieder auf. Vielleicht denken Sie aber auch manchmal: „Na ja, stimmt – die müssen ja auch einmal Feierabend haben“ oder ganz einfach: „Okay dann rufe ich halt morgen früh oder auch am nächsten Montag wieder an.“

Es gibt aber in unserem Gesundheits- und Sozialwesen auch Menschen oder Gruppen, die immer für Sie da sind. Das sind zum Beispiel im Notfall (aber längst nicht allein) die Feuerwehren unserer Städte und Gemeinden und viele andere mehr. So auch Ärztinnen und Ärzte, Schwestern und Pfleger und, und, und … Abstrakt oder „grundsätzlich“ vertritt jeder die Meinung, dass dies eine erfüllende, wichtige und bewundernswerte (!) Arbeit ist.

Aber: Ist das auch für die Mehrzahl der Angehörigen des Gesundheitssystems in der ureigenen Lebenserfahrung individuell und persönlich spürbar? Nein – dies wird kein „Gejammer“ über Stress, Pflegekräfte- und Ärztemangel oder schlechte Arbeitsbedingungen. Das wollen Sie wahrscheinlich auch gar nicht hören. Aber: Ja – die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssystem, im Pflege- und Arzt- und anderen patientenzentrierten Berufen sind im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte in vielerlei Hinsicht deutlich schwieriger geworden. 

 

Budde

 

 

 

  

Prof. Dr. med. Thomas Budde,
Ärztlicher Direktor, Chefarzt, Klinik für
Kardiologie, Elektrophysiologie,
Gastroenterologie und Intensivmedizin
am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

 

 

Gerade besonders gute Kräfte leiden darunter, aufgrund der Personalanzahl im Verhältnis zur anfallenden Betreuung von Patienten ihre Ideale, Vorstellungen, Ziele und Ambitionen in der täglichen Arbeit am Patienten nicht mehr in der Freiheit, Ruhe, Gelas-

senheit und Zuwendung realisieren zu können, wie sie sich das eigentlich wünschen.

Ein Geschäftsführer eines Krankenhauses, den ich persönlich sehr schätze, hat mir vor einiger Zeit einmal gesagt: „Ja, Herr Budde, Ressourcen sind immer knapp. Von dem Ort, an dem sie nicht knapp sind, sind wir vor etwa 2.000 Jahren vertrieben worden.“ Wird es also jetzt doch ein Wehklagen und Jammern? – Nein!

(Gegenseitige!) Wertschätzung ist in diesen Zeiten das große „Zauberwort“! Eine kleine Geschichte: In unserem Krankenhaus fährt täglich ein „Reinigungsmann“ mit einer ziemlich lauten Maschine über die Gänge. Er hört fast nur: „Das ist aber laut“ – „Wir machen gerade Visite, muss das wirklich sein?“ – „Dieser Krach nervt total. Machen Sie das mal aus“ und Ähnliches. Einmal habe ich ihm gesagt: „Ich finde es toll, dass Sie das für uns hier machen. Unsere Patienten und ich freuen uns darüber, dass Sie es uns so schön sauber machen.“ Wir begrüßen uns seitdem stets mit einem „wissenden“ Lächeln ...

In der letzten Woche bin ich mit einer Kollegin, die einen Lehrstuhl der Pflegewissenschaften innehat, mit der Bahn gefahren. Nennen Sie es Schicksal, Fügung oder wie auch immer: Neben uns saßen in der Bahn zwei uns bis dato unbekannte junge Krankenschwestern, die auf verschiedenen Kinder-Intensivstationen eines Universitätsklinikums arbeiten. Wir saßen „leider“ im Ruhebereich des Zuges und wir haben uns wirklich bemüht, nur zu flüstern (einige werden sich jetzt möglicherweise zu Recht über uns ärgern), aber es ergab sich ein spannendes (Flüster-)Gespräch. Beide erlebten die relativen Mangelsituationen auf ihrer Station als schwierig, hatten aber keinesfalls die Freude an ihrer originären Tätigkeit verloren. Das ist eine gute Botschaft! Auf der einen Station hatten gerade fünf Schwestern/Pfleger gekündigt, die andere Station konnte sich über acht (!) Neueinstellungen freuen. Der Grund, so die eine der beiden Schwestern: „eine Führungskraft, die einfach Klasse ist, das Team, das einfach toll ist, und ganz besonders wichtig: die immer wieder erlebte Wertschätzung der Arbeitgeber und der Eltern, ganz besonders aber die Freude an den Kindern, für die wir da sind.“

Die Menschen des Gesundheitswesens, wo auch immer diese jeweils ihren Tätigkeiten in unserer Gesellschaft und unserem Gesundheitssystem nachgehen, sind für Sie, die Menschen, die sich ihnen in Krankheit mit dem Wunsch nach Hilfe und in Gesundheit mit dem Wunsch nach Beratung und Tipps anvertrauen, da. Immer! Natürlich aber auch nicht immer auf der Stelle und sofort! Die vielen Menschen, die ihrem Beruf mit Freude nachgehen, vergessen das nie. Sie wollen gute Bedingungen für ihre wertvolle Arbeit. Sie freuen sich über Anerkennung und Lob. Sie müssen auch offen für berechtigte Kritik sein. Sie wünschen sich genau den Umgang, den auch Sie sich in Ihrem Arbeitsumfeld wünschen!

Unser Gesundheitssystem braucht solche Menschen dringender denn je! Diese Menschen ermöglichen gute Pflege, Quantensprünge in der medizinischen Entwicklung und in medizinischen Techniken, Hilfe, menschliche Begegnungen, Nähe, fachliche, menschliche und soziale Kompetenz.

In dieser Spezialausgabe von FACTS hat die Redaktion wieder spannende und interessante Themen aktueller medizinischer Behandlungsangebote und Diagnoseverfahren zusammengestellt und für Sie, wie ich finde, hervorragend aufbereitet. Diese Errungenschaften leben von den Menschen, die sie entwickeln und tagtäglich erbringen, und werden/wurden einzig für die Menschen, die sich unserem Gesundheitssystem und den darin arbeitenden Menschen anvertrauen, entwickelt und erbracht.

Die Fülle der Aufgaben und Belastungen, ja – auch die Sachzwänge und Rahmenbedingungen, oder auch andere real existierende Probleme – sind oft nicht einfach zu bewältigen und gehen immer wieder „ans Eingemachte“. Umso mehr freut man sich (auf beiden Seiten) über Wertschätzung und einen positiv-motivierten Umgang miteinander.

Lassen Sie sich als Interessierte oder auch als Patienten im positiven Sinne auf diese Wechselbeziehung ein. Lassen Sie die Menschen in den Gesundheitsberufen auch einmal ganz persönlich fühlen, dass Sie sich über ihr Dasein und ihre Arbeit zu Ihrem Nutzen freuen. Freuen Sie sich über innovative diagnostische und therapeutische Angebote und verleihen Sie dieser Wahrnehmung auch aktiv gegenüber den leistungserbringenden Personen Ausdruck. Es könnte vielleicht ein zusätzlich großartiges und schönes Erlebnis auch für Sie werden! Denken Sie an den Reinigungsmann in unserem Krankenhaus …

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante neue Einsichten beim Lesen dieser FACTS-Gesundheits-Spezialausgabe! 

Herzlichst
Ihr Thomas Budde 

 

KORRESPONDENZANSCHRIFT

Prof. Dr. med. Thomas Budde
Vorsitzender „Essen. Gesund. Vernetzt. –
Medizinische Gesellschaft e. V.“
Chefarzt der Klinik für 
Kardiologie, Elektrophysiologie, 
Gastroenterologie und Intensivmedizin

Alfried Krupp Krankenhaus Essen
Alfried-Krupp-Straße 21
D-45131 Essen
Tel.: 0201-434-2524/2525
Fax: 0201-434-2376
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Artikel als PDF

 

Foto: shutterstock

 

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Gesundheitsmarkt bald fit und smart?

Die digitale Transformation tangiert alle Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft. Märkte verändern sich, Unternehmen stellen ihre Organisation auf den Prüfstand. Im Gesundheitswesen ist es nicht anders. Dort bietet der Wandel zweifelsohne hohe Potenziale, doch er stellt auch genauso hohe Anforderungen an alle Protagonisten eines schwer geprüften Sektors.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre App oder den Roboter

Digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen steht in Deutschland der größte Teil der Bevölkerung aufgeschlossen gegenüber: Dies fand eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. heraus. Mehr als die Hälfte der Befragten würden sich für eine Arztpraxis entscheiden, die sich für die Kommunikation zu Terminvereinbarungen oder Untersuchungsbefunden einer App bedient.

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Hände frei!

Wer bequem telefonieren möchte, nutzt zusätzlich zum Hörer häufig auch ein Headset, das Hand- und Bewegungsfreiheit gewährleistet. Für ein professionelles Auftreten ist es besonders wichtig, dass die Gesprächsqualität beider Geräte stimmt und das Wechseln zwischen ihnen fließend erfolgt. FACTS hat getestet, ob das neue IP-Telefon Snom D717 in Kombination mit der dazu kompatiblen Headset-Station Snom A170 diese Voraussetzungen erfüllen kann. 

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Das geht ab!

Moderne Multifunktionssysteme müssen nicht nur schnell und sicher drucken, scannen und kopieren können sowie unkompliziert in der Handhabung sein, sondern darüber hinaus das Dokumentenmanagement im Büro optimal unterstützen. All das verspricht die MFP-Serie imageRUNNER ADVANCE C5500 III von Canon, die von FACTS getestet wurde. 

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Endlich im Griff

Egal ob hin und wieder oder regelmäßig: Paketversand verursacht Aufwand. Packen, füllen, messen, wiegen, freimachen, dokumentieren, tracken … Viele Tätigkeiten sind für jede Sendung auszuführen. Für den Versand von wenigen bis vielen Paketen bietet Pitney Bowes die Lösung SendPro Online an, die das ganze Verfahren einfacher, sicherer und günstiger gestalten soll. Kann sie wirklich diesen hohen Anspruch erfüllen? FACTS hat‘s getestet.

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Inhalt 10/2019

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In weiter Ferne, so nah!

Experten warnen bereits seit einiger Zeit: Die nächste Rezession kommt. „Die Krise naht“, bringt es Spiegel online lapidar auf den Punkt. Die typischen Warnsignale seien da. Jetzt gelte es, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Diese Meinung teilen zahlreiche Wirtschaftsspezialisten und Marktbeobachter.

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Wirtschaft unter falscher Flagge?

Die Bedeutung von Innovationen und die wesentliche Rolle, die sie im Wettbewerb spielen, sind Unternehmen bewusst. Und dennoch wird der Schutz vor Diebstahl geistigen Eigentums in vielen Betrieben sträflich vernachlässigt – für Fälscher, Plagiatoren und andere Piraten ein gefundenes Fressen. 

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Teurer am Ende doch günstiger

Muss man für einen Bürodrehstuhl unbedingt viel Geld ausgeben? FACTS wollte wissen, ob auch günstige Stühle ergonomischen Ansprüchen genügen können, und hat zwei Stühle getestet, die beide nicht die preisliche Oberklasse bedienen.

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Sitzt wie angegossen

Wer gleich ein bestimmtes Bild im Kopf hat, wenn er an Mehrzweckstühle denkt, kann dieses getrost wieder vergessen. Denn die Modellreihe FILA des Herstellers Kleinkopf ist in Materialauswahl sowie in Sachen Optionen so vielseitig, dass kein Modell dem anderen gleicht. Doch wie steht es um das Sitzgefühl? FACTS hat es getestet. 

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Kreative Räume für kreative Köpfe

Wie soll der neue Konferenzraum aussehen? Klar strukturiert, kreativ oder eine Mischung aus beidem? Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, zeigen die Konferenzraumplanungen auf den nächsten Seiten, die FACTS von Herstellern und Objekteinrichtern erstellen ließ.

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„Bloggen“ statt sitzen

Ohne flexible Möbel kommt heute kaum noch ein Unternehmen aus. Gerade im Bereich der Sitzlösungen sind variable Systeme gefragt. Mit dem „Blogger“ hat der Hersteller SMV ein modulares Möbel ins Programm aufgenommen, das prinzipiell jede Anforderung – ob in Wartebereichen, im Foyer oder in Kommunikationszonen im Büro – erfüllen soll. Wie sich die Flexibilität in der Praxis äußert, hat FACTS selbst ausprobiert. 

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Dynamisches „Zweiergespann“

Unverwechselbar ist der markante Drehknopf auf der Rückseite der Rückenlehne des Tempeo. Doch es bleibt beim Nutzer weit mehr von dem Stuhlmodell im Kopf als nur das – denn der Tempeo wartet mit einigen Besonderheiten auf, die das Sitzgefühl positiv beeinflussen. Diese Erfahrung haben die Testredakteure während des mehrwöchigen Sitzens auf dem Stuhlmodell des Rödermarker Herstellers KÖHL gemacht. 

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Inhalt 9/2019

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Wenn der Euro nicht mehr ganz so locker sitzt

In deutschen Unternehmen – insbesondere im Mittelstand – geht vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Rezession die Angst um, über unzureichende liquide Mittel zu verfügen.

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Ratgeber oder Rattenfänger?

Profitgier, Zynismus und ein verzerrtes Menschenbild sagt man Unternehmensberatern nach. Doch sie werden bekanntlich nicht angeheuert, um ethische Standards zu setzen, sondern um Business zu machen. Und es scheint, dass der Bedarf an Beratungsleistungen regelmäßig wächst. Dies tut die Anzahl der Consultingfirmen auch. So wird es in einem zunehmend unübersichtlichen Markt stets schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen. Welche Rolle spielen Berater wirklich und was macht einen guten „Consultant“ aus?

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„Das beste aber ist das Wasser“ Pindar

Schon seit vielen Jahren sind der FACTS-Redaktion die innovativen, durchdachten und vor allem kundenfreundlichen Konzepte der Kaffeeversorgung durch Coffee at Work bekannt. Das Dienstleistungkonzept „water at work“ bietet nun nach einem nahezu identischen Modell ein Rundum-sorglos-Mietpaket für die Wasserversorgung im Unternehmen an. FACTS hat getestet.

 

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Recht(s)sichere Textform

Nach der Lösung für sicheren E-Mail-Versand – RMail – führt Frama jetzt eine elektronische Signaturlösung ein, die Dokumente ebenfalls verschlüsselt transportiert. RSign bietet nicht nur Sicherheit, sondern beschleunigt das Herumreichen von Unterlagen zur Unterschrift. Außerdem wird jeder Prozessschritt dokumentiert. Das hat FACTS sich genauer angesehen und Accounts eingerichtet. 

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Aus alt mach neu

Gebrauchte EDV-Geräte, die gereinigt, repariert und in einen möglichst originalgetreuen Zustand gebracht werden, um einen zweiten Lebenszyklus anzutreten, schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Kasse. Im Rahmen eines Langzeittests prüfte die FACTS-Redaktion mehrere vom Versandhaus Pearl wiedervermarktete Computer verschiedener Marken auf ihre Funktionsfähigkeit.

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Hauptsache: beweiswürdig

Das elektronische Dokumentenmanagement bietet reichlich Potenzial, Geschäftsprozesse zu verschlanken und effektiver zu gestalten. Insbesondere, wenn man auf Papierdokumente vollständig verzichten kann. Doch rechtssicher scannen – geht das überhaupt?

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Advocatus gaudet

Rechtsanwalt Malte Sprenger aus Düsseldorf steht der FACTS-Redaktion schon seit vielen Jahren mit Rat und Tat zur Seite. Selbst im Bereich der FACTS-Tests hören die Redakteure immer wieder gern seine Meinung. Den Test des Toshiba e-STUDIO408S hat der Jurist als echter Anwender durchgeführt.

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Inhalt 7_8/2019

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Unserer Zukunft zuliebe

Umweltschutz als Hobby-Thema für einige Fanatiker: Das war gestern. Heute weiß jeder, dass stets knappere Ressourcen bei zunehmender Weltbevölkerung Politik und Wirtschaft vor noch nie da gewesene Herausforderungen stellen.

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Digitalisierung und Umwelt: einander nicht grün?

Virtuell, sauber und nicht fassbar: So kommt die Digitalisierung den meisten vor. Ihren Hintergrund jedoch bilden Technologien, die zu „Brandbeschleunigern“ von Umweltzerstörung und Klimawandel werden könnten – einige Politiker warnen bereits. Was hat es mit dieser Aussage auf sich und wie lässt sich diese Entwicklung aufhalten?

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Da hat man Freude dran

Dokumentenscanner gibt es für jeden Bedarf. Für Digitalisierungsneulinge, für kleine Unternehmen, für das Home-Office sowie für Start-ups ist die gerade erschienene Serie Alaris E1000 konzipiert, die FACTS einem Test unterzogen hat.

 

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Darf’s ein bisschen günstiger sein?

Der Onlinehandel wächst rasant, er verzeichnet zweistellige Wachstumsraten Jahr für Jahr. Kaum ein Händler wagt es noch, sich auf sein Ladenlokal zu beschränken, denn die Kundschaft informiert sich im Internet, wo die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist und die Produkte gleich zum Onlinekauf bereitstellt.

 

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Move at work

Jede Stunde Sitzen soll uns etwas Lebenszeit kosten – das zumindest wollen einige Studien herausgefunden haben. Sitzen ist also Gift für uns, Bewegung ist das Gegenmittel. Kettler hat genau diese notwendige Bewegung in die Arbeitsräume der Menschen gebracht – in Form von bürotauglichen Laufbändern und Ergometern, die einen höheren Aktivitätslevel ermöglichen. FACTS ließ es sich nicht entgehen, selbst auszuprobieren, wie sich die Geräte wirklich im Büroalltag einsetzen lassen.

 

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Inhalt ist keine Frage des Gewichts

Obwohl die Systeme der neuen Lexmark GO-Line-Serie klein sind und nur wenige Kilo wiegen, sollen es die Farb-MFPs laut Herstellerangaben in sich haben. FACTS wollte es genauer wissen und hat sich den jüngsten Lexmark-Familienzuwachs einmal genauer angesehen.

 

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Chair in Black

Ganz neu, komplett in Schwarz und mit nützlichen Optionen gibt es das Aktionsmodell „Black“ von Westaro. FACTS hat sich den hohen Bürodrehstuhl genauer angeschaut – und war von einem Extra besonders angetan …

 

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Kompakt und produktiv

Kuvertiersysteme gehören zu den Maschinen, die Handarbeit radikal reduzieren können. FACTS hat immer wieder solche Helfer in verschiedenen Größen und Geschwindigkeitsklassen im Test, jüngst war es die Neuheit Mailer C400i aus dem Hause Frama, die „einfachste Bedienung“ und „höchsten Komfort“ bieten soll. Ob sie dieses Versprechen hält?

 

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Telefonieren auf hohem Niveau

Nicht nur die Verbindung gibt den Ausschlag für gelungene Telefonate, auch die Endgeräte tragen dazu bei und bieten darüber hinaus einigen Komfort. Das IP-Telefon D735 von Snom hat ein Farbdisplay, 32 programmierbare Tasten und interessante Funktionen wie einen eingebauten Näherungssensor. Ob damit das Leben des Anwenders tatsächlich einfacher wird, wollte FACTS im Test herausfinden.

 

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Inhalt 6/2019

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Mittelstand im Mittelpunkt

Jahrelang bot sich das gleiche Bild quer durch die Wirtschaft: Auf einen effizienten Einsatz von Netzwerken, Clients oder Servern wurde von Anfang an viel Wert gelegt. Ganz andere Verhältnisse machten sich schon sehr früh bei der Druckerinfrastruktur bemerkbar: Dort fand über Jahrzehnte in den meisten Unternehmen kein gezieltes Management statt.

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Die Welt, wie sie uns gefällt

Nicht erst seit gestern stellt der Mangel an Fachkräften das Thema öffentlicher Diskussionen dar. Politik und Lobbyverbände der Wirtschaft werden nicht müde, vor seinen gravierenden Folgen zu warnen – insbesondere der Mittelstand könne aufgrund dessen seine starke Exportstellung einbüßen. Flächendeckende Engpässe in Sachen qualifiziertes Personal sehen Experten dagegen keinesfalls. Warum also diese Drohkulisse und wessen Interessen dient sie?.

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Bildstarker Riese

EIZO ist das japanische Wort für Bild und zugleich der Unternehmensname eines führenden Herstellers, der Highend-Monitore und entsprechende Lösungen anbietet. FACTS hat das Modell FlexScan EV3285, einen 31,5 Zoll großen 4K-Monitor, einem dreimonatigen Test unterzogen.

 

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Da werden Sie richtig geholfen

Bereits mehrmals wurde die Online-Unternehmersoftware Lexoffice von Spezialisten getestet und ausgezeichnet. Doch FACTS wollte herausfinden, wie Lexware, der Anbieter des Programms, Anwender und Interessenten unterstützt. So nahm die Redaktion sowohl die Website als auch das Help Center unter die Lupe und führte schließlich Mystery Calls durch, um die Güte der Hotline sowie die Kompetenz und die Serviceorientierung ihrer Mitarbeiter zu ermitteln.

 

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Comeback der Telefonzelle

In Ruhe zu telefonieren kann in offenen Bürolandschaften manchmal ganz schön schwierig sein. Wer sich einen privaten Rückzugsort wünscht, der kann die dafür entwickelten Phoneboxen nutzen. Diese erinnern an die guten alten Telefonzellen und wurden für den Einsatz im Büro aufgelegt. Zwei dieser Telefonkabinen – Mikomax Hush und Inwerk Phonix – hat FACTS einem Vergleich unterzogen.

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Leasing ist gut, digital ist besser

Die fortschreitende Digitalisierung bringt quer durch Gesellschaft und Wirtschaft tiefgehende Veränderungen mit sich – so auch für Anbieter von Alternativfinanzierung. Sie stehen vor neuen Herausforderungen. Es gilt, den geänderten Bedürfnissen und Ansprüchen der Kunden mit neuen Konzepten zu begegnen.

 

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Das hat ja gut geKLAPPt!

Wenn flexible Office-Möbel gefordert werden, kann das viele Gründe haben: Mobilität und ein platzsparender Einsatz gehören zu den wichtigsten. Dass es gerade bei Klapptischen, die im Office zum Einsatz kommen sollen, große Qualitätsunterschiede gibt, hat die Testredaktion bei einem aktuellen Test des Modells 532 von Kleinkopf festgestellt: Denn ein typischer „Klapptisch“ sieht nun wirklich anders aus …

 

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Ein Stuhl, der mitspielt

Professionelle Gamer und Hobbyspieler sitzen meist genauso lange am PC wie manch ein Büroangestellter – wenn nicht sogar deutlich länger. Spezielle Gamingstühle sorgen nicht nur mit ihrer Optik für echtes Spieleflair, sondern unterstützen die Nutzer ergonomisch über einen langen Zeitraum hinweg. Ein aktuelles Modell, den Gamechanger black, hat FACTS nicht nur „zweckentfremdet“ am Schreibtisch getestet, sondern auch bei ein paar hitzigen Spielesessions unter die Lupe genommen.

 

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Kommunikationsbereit für die Zukunft

Die Räume des Verlagshauses im Essener Büropark Bredeney sind mit modernster IT-Technologie sowie mit qualitativ hochwertigen und ergonomischen Büromöbeln ausgestattet. Vor etwa einem Jahr fand auch ein Umschwung in der Telefonie statt, denn die drei ansässigen Verlage nutzen seitdem statt ISDN ein Full-IP-gestütztes Telekommunikationssystem von Starface, ausgestattet mit 
Endgeräten von Snom. Es ist Zeit für einen Bericht.

 

Im Oktober vergangen Jahres berichtete FACTS über die ersten Erfahrungen der Bürogemeinschaft mit VoIP(Voice over IP)-Telefonie und dem Starface-System.

Von Anfang an zeigten sich die Mitarbeiter der drei Verlage FACTS, GW und European Hospital sehr zufrieden mit den Möglichkeiten, die Starface bietet, und wie sich das System bedienen lässt – daran hat sich nichts geändert. Inzwischen hat ein Mitarbeiter für ein weitergehendes Verständnis an einer VoIP-Engineer-Schulung bei linudata in Bottrop teilgenommen. Seitdem können alle Mitarbeiter noch mehr nützliche Funktionen von Starface regelmäßig nutzen.

Rückblende: Für den Langzeittest hatte das Fachhandelsunternehmen und Ingenieurbüro linudata mit Hauptsitz in Essen vor einem Jahr die All-IP-Telefonanlage vom deutschen Hersteller Starface installiert (FACTS berichtete in der Ausgabe 10/2018). Nach eingängiger Beratung durch die linudata-Chefs Klaus Hagedorn und Claus Wickinghoff war die passende Konfiguration gefunden worden.

BENUTZERDEFINIERTE ANLAGE

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Starface ins Unternehmen einzubringen. Über die Starface VM Edition (virtual machine) wird die unternehmenseigene Hardware genutzt, um das System zu installieren. Der Vorteil dabei wäre zum Beispiel die unabhängige und schnelle Administrierbarkeit durch die eigenen Systemadministratoren. Weiterhin kann Starface über eine Cloud-Lösung ausgelagert werden – das Hosten findet ausschließlich über Partner in Deutschland statt. Entschieden haben sich die Verantwortlichen für die physische Telefonanlage Starface Advanced sowie für rund 30 Endgeräte des Modells D345 und D745 vom Berliner Telekommunikationsanbieter Snom, die von FACTS bereits mit dem Testurteil „sehr gut“ bewertet wurden – siehe Ausgabe 6/2018. Die Starface-Advanced-Hardware wurde insbesondere für mittelständische Unternehmen mit einer Größenordnung von bis zu 80 aktiven Teilnehmern konzipiert, sie kann 38 Anrufe gleichzeitig verwalten.

UCC Client
ALLES IM BLICK: Der UCC-Client stellt sämtliche Funktionen von Starface bereit. Was genau benötigt wird, entscheidet jeder Nutzer selbst, die Oberfläche kann bei jedem anders aussehen.


Zusätzlich haben die linudata-Spezialisten Starface Connect in die Anlage integriert. Darüber lassen sich die ausgehenden Gespräche je nach Verfügbarkeit und Kostenstruktur über verschiedene SIP-Provider routen. Diese Funktion ist im Grundumfang der Starface-Lösung als Cost Optimized Routing (COR) verfügbar und kann gerade auch bei größeren Installationen die laufenden Telefonkosten spürbar senken. Eventuell fährt man damit sogar deutlich günstiger als mit den gängigen Flatmodellen der verschiedenen Anbieter.

Die Konfiguration fand im Vorfeld statt, am Installationstag selbst mussten die Techniker nur noch das neue Kommunikationssystem im Serverschrank verbauen und mit dem Internet verbinden. Starface kennt die Snom Telefone, wie auch die von vielen weiteren Anbietern, und kann diese autoprovisionieren und in das System einbinden, ohne dass manuell etwas eingestellt werden muss. Die Installation durch die Techniker verlief zügig und hat den laufenden Betrieb in keiner Weise gestört. Zu ihrer Zufriedenheit konnten alle Mitarbeiter ohne großen Ausfall bald wieder wie gewohnt telefonieren.

Um zu telefonieren, können die rund 30 Mitarbeiter im Verlagshaus aus dem Webinterface von Starface, dem UCC-Client, einfach über das Telefon oder sogar das Smartphone wählen. Für die Anwendung der zahlreichen Funktionen empfiehlt sich insbesondere der UCC-Client, der die Verlagsmitarbeiter schnell überzeugen konnte. Er bündelt alle Kanäle wie Telefonie, Chat, Voicemail, Fax, und Datenübertragung auf dem Desktop des Anwenders und macht ihn zu einer echten Kommunikationszentrale. Hier kann man auf Ruflisten zugreifen, Konferenzen starten, Videotelefonate durchführen und auf einen Blick sehen, wer gerade erreichbar ist. Der Client ist dabei sehr übersichtlich gestaltet. Der Anwender sucht sich selbst aus, was genau bei sich angezeigt wird, und kann es entsprechend an seinen Bildschirm und seine Bedürfnisse anpassen. Wer möchte, braucht, außer zum Abnehmen des Hörers, das Telefon gar nicht mehr anzufassen. Das ist zum Beispiel bei neuen Kontakten hilfreich, da man die Nummer einfach kopieren kann, statt sie über die Tastatur eingeben zu müssen. Als eine nach allen Seiten hin offene Plattform lässt die Starface-Software sogar die Einbindung von CRM- und ERP-Systemen zu.

VIELE MÖGLICHKEITEN

Alternativ zum UCC-Client steht das Interface des Webclients zur Verfügung. Dieses hat zwar eine rein funktionale Benutzeroberfläche und arbeitet mit Pop-ups, doch auch hier lassen sich alle Funktionen von Starface einrichten und ausführen. Vor allem für administrative Eingriffe ist der Webclient die bessere Wahl, denn ein Administrator im Unternehmen kann hier seine Einstellungen zentral vornehmen.

Von großem Vorteil sind auch die integrierten Anrufbeantworter. Mitarbeiter sehen nicht nur auf dem Endgerät sowie im UCC-Client, dass eine Sprachnachricht eingegangen ist, sondern diese Information wird auch inklusive der Sprachdatei per E-Mail versendet, sodass sie schnell den Empfänger erreicht – egal, wo er sich gerade befindet.

Einer der größten Vorzüge besteht den Essener Nutzern zufolge in der Möglichkeit, jeden Mitarbeiter auf jedem Telefon oder auch auf den Smartphones an- und abzumelden. Dies nehmen die Mitarbeiter selbst an einem Endgerät über den Client oder über eine kurze Tastenkombination vor. Gerade für Unternehmen mit Desk-Sharing sollte sich das als praktisch erweisen. Da die Tastenbelegungen der Endgeräte über den Server gespeichert werden, behält jeder Mitarbeiter seine Einstellungen auch auf einem anderen Endgerät, selbst wenn es sich um ein anderes Modell handelt. Für die Smartphones der Mitarbeiter gibt es eine Starface-App. Diese ermöglicht es, auch von unterwegs oder im Home-Office über die Starface-Anlage zu telefonieren, was sich als sehr nützlich erwies. Der Anrufer weiß in diesem Fall nicht einmal, dass die Verbindung weitergeleitet wurde. Außerdem stehen so Kundenkontakte, der Erreichbarkeitsstatus aller Mitarbeiter und sämtliche Informationen des Clients zur Verfügung. Die „Call to go“-Funktion ermöglicht es, ein Gespräch per Knopfdruck auf sein DECT-Telefon oder Handy zu leiten und weiterzuführen, ebenfalls ohne Unterbrechung.

 

MobilTeile

GRENZENLOS MOBIL: Mit einer App bekommen die Nutzer alle Funktionen auch auf ihr Smartphone. Die Optik entspricht dem UCC-Client, der Bedienkomfort ist derselbe.


Wie in vielen Unternehmen sind Telefonkonferenzen auch in der Verlagsbranche ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Hier leistet die Starface-Software große Dienste, denn sie ist in der Lage, komplette Konferenzen zu managen. Nachdem Parameter wie Uhrzeit, Datum, Teilnehmer und Einwahl-Pin festgelegt wurden, generiert Starface die Konferenz und alle Beteiligten erhalten eine Einladung mitsamt Einwahldaten per E-Mail. Auch ist es möglich, zu dem festgelegten Zeitpunkt automatisch alle Teilnehmer anzurufen.

Die Chatfunktion innerhalb des Clients hat sich mittlerweile bei den Verlagsmitarbeitern etabliert. Kurze Nachfragen per Chat während eines Telefongesprächs verkürzen tatsächlich manchen Kommunikationsweg. Ebenso lassen sich Mitarbeiter, die gerade unterwegs sind, über diesen Weg bestens einbinden.

Das Erstellen von Gruppen und das Um- und Weiterleiten von Anrufen ist ebenfalls hilfreich. FACTS hat es so eingerichtet, dass ein Anruf erst auf die Zentrale geleitet wird; falls dort nach kurzer Zeit niemand abhebt, wird der Anruf an eine Gruppe von Redakteuren weitergeleitet. Es besteht auch die Möglichkeit, für verschiedene Gruppen unterschiedliche Warteschleifen-Einblendungen und Klingeltöne zu verwenden. Da Starface in Essen für drei unabhängigen Verlage eingerichtet wurde, war es besonders vor dem Hintergrund der DSGVO sinnvoll, im ersten Schritt drei strikt getrennte Gruppen zu erstellen.

Vollkommen zufrieden waren alle Mitarbeiter von Anfang an mit der einfachen Bedienung der neuen Telefonanlage und der ausgezeichneten Sprachqualität. Auch Video-
telefonate liefen sehr flüssig und waren ebenfalls von guter Qualität. Um den vollen Funktionsumfang auszunutzen, muss sich jeder Mitarbeiter zugegebenermaßen etwas Zeit für die Technik nehmen. Besonders hilfreich war dabei die sehr gute Schulung durch linudata, doch auch das Handbuch und die Youtube-Tutorials von Starface sind verständlich und boten auf die meisten Fragen eine gute Antwort.

Jonah Jeschonneck 


FAZIT

Nach gut einem Jahr der Nutzung im Alltag sind die Mitarbeiter der Essener Verlagsgemeinschaft mit der Starface-Telefonanlage durch und durch zufrieden. Nicht nur das gewohnte Telefonieren mit dem Wählen aus jeder Anwendung heraus und die hohe Sprachqualität zeichnen sie aus. Vor allem die breite Funktionalität und die Möglichkeit der Einbindung von externen und mobilen Endgeräten erweisen sich als äußerst nützlich und verbessern die Kommunikation insgesamt. Die einfache Bedienung trägt ein Übriges zur gelungenen Integration in die Arbeitswelt bei.

 

  

Produkt: Starface Advanced
Beschreibung: VoIP-Telefonanlage
Anbieter: Starface
Preis: ab 950 Euro exkl. MwSt.

Kontakt: www.starface.de

 

Beurteilung

Sehrgut FACTS 6 2019

Installation: 6/6
Nutzerfreundlichkeit: 5/6
Gesprächsqualität: 6/6
Funktionalität: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut   

 

 


 Fotos: Silke Cremer 

 
 

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Inhalt 5/2019

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Noch mehr Druck im Kessel

Jahrelang bot sich das gleiche Bild quer durch die Wirtschaft: Auf einen effizienten Einsatz von Netzwerken, Clients oder Servern wurde von Anfang an viel Wert gelegt. Ganz andere Verhältnisse machten sich schon sehr früh bei der Druckerinfrastruktur bemerkbar: Dort fand über Jahrzehnte in den meisten Unternehmen kein gezieltes Management statt.

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Experten im Medienbruch

Informationen auf Papier in digitale Daten umwandeln – dafür braucht man Scanner. FACTS erklärt, was Scanner leisten, und schickt vier auf Dokumente spezialisierte Scanner in die Arena, um sie einem Vergleichstest zu unterziehen.

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Dynamisch und mit hohem IQ

Den Arbeitsplatz schon heute auf morgen vorbereiten – diesen Anspruch möchte Ricoh mit einem neuen A3-Farb-MFP-Quartett erfüllen. Ob die Systeme die Herausforderungen, die durch die Digitalisierung entstehen, meistern können, wollte FACTS wissen, und hat das Modell IM C3000A einem gründlichen Test unterzogen.

 

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Machen Sie mehr aus Ihrem Typ

Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung, steigender Mobilität, flexibler Arbeitsweisen und ausgeklügelter Technologien machen neue Themen dem Outputmanagement-Markt zu schaffen. Höchste Zeit für Hersteller und Anbieter, sich zu verändern.

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Um den Workflow in vielen Bereichen zu perfektionieren, bedienen sich immer mehr Unternehmen ausgeklügelter Soft- und Hardware – oder eben einer Kombination aus beidem. Toshiba Tec präsentiert mit der e-STUDIO7516AC-Serie hochmoderne Multifunktionssysteme, die mit allen wichtigen Hard- und Softwarefunktionen ausgestattet sind, um Produktivität und Qualität der Dokumentenumgebung noch weiter zu optimieren.

 

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Weg mit der Komplexität, 
her mit der Smartness

Auch an den Postbearbeitungsmarkt stellt die digitale Transformation neue 
Anforderungen. Im Gespräch mit FACTS erläutert Burkhard Heihoff, Geschäftsführer der Pitney Bowes Deutschland GmbH, wie das Unternehmen aktuelle und künftige Herausforderungen meistert und welche Entwicklungen zu erwarten sind.

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Mit allen Wassern gewaschen

Mit der Ankündigung von gleich elf neuen Multifunktionssystemen, von denen sieben 
sofort verfügbar sind, hat Sharp das Jahr begonnen. Direkt zum Verkaufsstart schaute 
sich die FACTS-Redaktion die Modelle MX-3071, MX-3571 und MX-4071 an und unterzog 
die neuen Farbmultis einem ausgiebigen Test.

 

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HerumDRUCKsen gilt nicht, bitte Klartext sprechen!

Im Zuge des digitalen Wandels haben in Unternehmen und Organisationen neue Arbeitsweisen die früheren abgelöst, und nicht zuletzt ändern sich auch die Werte. Damit einher gehen neue Ansprüche an Infrastrukturen, Technologien und Dienstleistungen.

 

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Die Mischung macht’s

Hocker sind heute weit mehr als nur kleine Sitzschemel. Eine Höhenverstellung zum Stehhocker ist inzwischen keine Seltenheit mehr, genauso wie eingebaute Bewegungsmechanismen. FACTS hat einen solchen Steh-Sitz-Hocker mit mehrdimensionalem Bewegungsgelenk in alltäglichen Bürosituationen wie Meetings oder kurzen Besprechungen mit Kollegen genau unter die Lupe genommen.

 

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Inhalt 4/2019

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen FACTS-Ausgabe 4/2019. Einige ausgewählte Artikel sind auch online in dieser Rubrik veröffentlicht. Ein zweimonatiges kostenloses Probe-Abo von FACTS mit FACTS office können Sie hier direkt online bestellen.

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Ein Begriff, viele Aspekte

„Trotz aller Aufklärungsbemühungen ist es bis heute ein zentrales Thema im Designdiskurs geblieben, dass sich das disziplinäre Selbstverständnis und die äußere Wahrnehmung von Design deutlich voneinander unterscheiden. In der Öffentlichkeit wird Design häufig nur in der verkürzten Bedeutung des ästhetisch Spektakulären wahrgenommen“, erläutert das Internationale Design Zentrum Berlin e. V. (IDZ), Träger des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projekts „Bundespreis ecodesign“. Die inflationäre Verwendung des Begriffs „Design“ seit den 1980er-Jahren habe diese Wahrnehmung noch verstärkt und somit gehe nicht selten die gesteigerte Aufmerksamkeit, die dem Designbegriff zukommt, einher mit einer Reduktion seines Gehalts.

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Blitzkarriere im Office?

In der neuen digitalisierten Arbeitswelt erweist sich die Leistungsfähigkeit der Wissensarbeiter als ausschlaggebend. Um diese konsequent zu fördern, sind entsprechende Bürolandschaften gefragt.

 

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Das Auge arbeitet mit

Licht ist für den Menschen fast so wichtig wie Luft und Wasser. Bei der Arbeit ist gutes Licht eine Voraussetzung für Wohlbefinden und Produktivität – und natürlich, um Sehaufgaben überhaupt verrichten zu können. Doch was bedeutet „gutes Licht“ und wie stellt man es her?

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Auf agilen Wegen

Eine Arbeitsumgebung, in der Mitarbeiter sich frei entfalten können, benötigt Mobiliar, das dabei mitspielt. Allem voran müssen die Sitzgelegenheiten Flexibilität und Spontanität ermöglichen und die Zusammenarbeit von Mitarbeitern fördern. Genau dafür ausgelegt und auf die Bedürfnisse der neuen Arbeitskultur zugeschnitten sein soll der neue se:motion von Sedus.

 

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Hotel nhow, Berlin

Das nhow Berlin Hotel ist ein Musikhotel zwischen den trendigen Szenevierteln Friedrichshain und Kreuzberg in Berlin mit Bars, Cafés, Restaurants, Geschäften und Clubs in der Nähe.

 

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Inhalt 3/2019

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen FACTS-Ausgabe 3/2019. Einige ausgewählte Artikel sind auch online in dieser Rubrik veröffentlicht. Ein zweimonatiges kostenloses Probe-Abo von FACTS mit FACTS office können Sie hier direkt online bestellen.

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IT gut, alles gut

Seit eh und je erweisen sich das Sammeln und die Weitergabe von Informationen als überlebenswichtig. Dies wussten schon antike Zivilisationen. Für sie diente das Nachrichtenwesen dem Erkennen und Abwehren von Gefahren und damit zur Existenzsicherung.

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Plan B ausgeschlossen

So endgültig es auch klingen mag: Eine Alternative zur Digitalisierung gibt es nicht. Doch auf dem Weg zur digitalen Transformation gibt es noch viel zu tun. Dies gilt insbesondere für IT-Abteilungen. Prozesseffizienz erhöhen, Flexibilität steigern, gleichzeitig die Ausgaben senken und Cyber-Bedrohungen in Schach halten: Dies sind nur einige der Herausforderungen, die sie heute meistern müssen. Vor allem heißt es für sie, nicht länger ein bloßer Kostenträger, sondern ein Treiber für Innovation und Wachstum zu sein und somit einen zentralen Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens zu leisten. Ein erstrebenswertes Ziel: Doch wie kommt man dahin?

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Monochrome Superhelden

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Abteilungen in Großunternehmen werden sich über die 
Neuvorstellungen aus dem Hause Toshiba freuen, denn die fünf neuen Systeme der e-STUDIO5018A-Serie sind modular aufgebaut und somit für viele Branchen leicht anpassbar. Den FACTS-Test, so viel sei schon verraten, haben alle Systeme mit der Auszeichnung „FACTS-Urteil sehr gut“ bestanden.

 

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Hotel Stella Maris, Hamburg

Mitten im Portugiesenviertel am Hamburger Hafen gelegen sieht sich das Stella Maris in der Tradition einer Herberge für Seeleute: Die gesamte Crew, vom Schiffsjungen bis zum Kapitän, soll beim Landgang ein sicheres Quartier wie in der Heimat vorfinden. Auch Hunde sind willkommen.

 

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Ein Salat, der uns nicht schmeckt!

Kreatives Chaos? Das gilt zumindest nicht, wenn es um den Kabelsalat geht, der sich unter so manchen Schreibtischen oder in Serverräumen tummelt. Dass es hierbei nicht nur um optische Aspekte geht, sondern dass das Gewirr auch Gefahren birgt, ist vielen nicht direkt bewusst. Dabei lassen sich Daten- und Stromkabel in modernen Arbeitsumgebungen ganz einfach managen – man muss nur wissen, wie.

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Leichtgewichte

Um noch flexibler auf die Wünsche seiner Kunden eingehen zu können, präsentiert Lexmark den neuen Schwarzweißdrucker B2236dw und das entsprechende Multifunktionssystem MB2236adw. Beide Neuvorstellungen hatte das FACTS-Team noch vor offiziellem Verkaufsstart im Test.

 

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Have a nice Touch

Auf dem Smartphone, an der Supermarktkasse oder am Fahrkartenautomat: Überall wird „getoucht“. Diese Technik erhält auch im Konferenzraum Einzug, wo man früher Präsentationen frontal abgehalten und Interaktionen per Flipchart unterstützt hat.Mit Multitouchdisplays lässt sich alles realisieren, was ein kollaboratives Meeting benötigt – auch über den Konferenzraum hinaus.

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Aus der Box an den Tisch

Klein und kompakt zusammengepackt kommt der Eserio „chair in the box“ beim Kunden an und ist in rund einer Minute einsatzfähig am Schreibtisch. FACTS hat das Modell gleich in zwei unterschiedlichen Ausführungen zum Testen in die Redaktion bestellt.

 

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Telefonrechnung im Briefkasten?

Transaktionen werden schriftlich dokumentiert, daran ändert auch die Digitalisierung nichts. Pitney Bowes, Traditionshersteller von Postverarbeitungsmaschinen, befasst sich verstärkt damit, den Schriftverkehr in die digitale Welt zu überführen. Welcher Ansatz gewählt wurde und was die Kunden erwarten können, erläutert Sascha Wendt, Solutions Business Consultant bei der Pitney Bowes Deutschland GmbH, im FACTS-Interview.

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Die Luft als Quelle nutzen

Hinter dem Skywell von Sharp verbirgt sich ein Trinkwasseraufbereiter, der die Luftfeuchtigkeit aufnimmt, sie filtert, kondensiert und sowohl kaltes als auch heißes Wasser zur Verfügung stellt. Dabei macht er Flaschen und ihren Transport überflüssig und soll so einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. FACTS hatte die stylische Zapfsäule zwei Monate lang im Test.

 

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Inhalt 2/2019

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen FACTS-Ausgabe 1/2019. Einige ausgewählte Artikel sind auch online in dieser Rubrik veröffentlicht. Ein zweimonatiges kostenloses Probe-Abo von FACTS mit FACTS office können Sie hier direkt online bestellen.

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Heute ist schon morgen

Die weitgehende Digitalisierung sämtlicher Arbeitsabläufe zeichnet die heutige Wirtschaft aus. Somit ist die digitale Transformation das Hauptthema und der Schlachtruf unserer Zeit und führt immer wieder zu heftigen Kontroversen.

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„Wir bleiben Mittelständler“

Im Gespräch mit FACTS erläutert Rolf Hahn, Vorsitzender der Geschäftsführung bei MLF Mercator-Leasing GmbH & Co. Finanz-KG, die Gründe für die anhaltend guten Ergebnisse des Unternehmens und bekräftigt trotz beachtlichen Wachstums das Bekenntnis der Schweinfurter zum Mittelstand.

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Selbstbestimmung oder seelenlose Schufterei?

Wollen sich Unternehmen die Vorteile der fortschreitenden Digitalisierung zunutze machen, müssen sie neue Geschäftsmodelle für Dienstleistungen und Services entwickeln und brauchen dabei neben leistungsfähigen Technologien vor allem aussagekräftige Kundendaten. Doch gerade hier tun sich vielerorts Abgründe auf, denn in den Datenbeständen der meisten Betriebe herrscht ein unsagbares Chaos.

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Alles im grünen Bereich

Es ist kein Geheimnis, dass Pflanzen im Büro nicht nur für ein besseres Klima sorgen, sondern auch das Wohlbefinden steigern. Doch statt welche zu kaufen, gehen immer mehr Firmen dazu über, sie zu leasen oder zu mieten sowie einen Pflegeservice dazuzubuchen. FACTS hat verschiedene Dienstleister für die Innenraumbegrünung um ein Angebot gebeten – es verwundert nicht, dass Preise und Service teilweise stark voneinander abweichen.

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Tatkräftige Unterstützung

Die Produktivität im Business zu steigern bedeutet nicht in jedem Fall, auch die Personalkosten erhöhen zu müssen, denn viele Workflows lassen sich durch Maschinen optimieren. Mitarbeiter können sich so den wichtigen Dingen des Büroalltags widmen. Ein Beispiel dafür sind die monochromen Multifunktionssysteme P-5536i MFP und P-6036i MFP von UTAX, die FACTS getestet hat.

 

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Fundament für den Service

Vor einigen Jahren hat FACTS das Inventarisierungsportal der LKS-Gruppe getestet und geschaut, wie es einen Techniker unterstützen kann. Vieles wurde seitdem modernisiert, erweitert und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Auch ist die abgekürzte Bezeichnung PIN durch einen passenden Namen ersetzt worden: printMANAGER. FACTS hat das Portal erneut unter die Lupe genommen – dieses Mal aus der Sicht der Kunden.

 

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Frankieren all inclusive

„Eigentlich streben wir ja das papierlose Büro an“, denken viele Unternehmen, „doch tatsächlich schreiben wir ziemlich viele Briefe.“ Ob sich da die Anschaffung einer Frankiermaschine lohnt?

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Mit erhöhter Schlagkraft

Das vor Kurzem zu Ende gegangene Jahr brachte einiges mit sich. So erscheint unser Magazin als FACTS Mag seit April 2018 in neuem Layout – „moderner und attraktiver“, lautete der Kommentar vieler Leser und Partner dazu. Neben einer veränderten Optik sorgen nun auch eine erweiterte Themenvielfalt sowie neue Rubriken wie etwa der Hotel-Schnellcheck „Stippvisite“ oder „Out of Office“ für einen höheren Informationsgehalt.

Nachrichten zu sämtlichen Themen der Wirtschaft und der Bürokommunikation gibt es seit einigen Monaten auch in unserem Newsletter. Dieser erscheint in kurzen Abständen, sodass Ad-hoc-Meldungen und exklusive Mitteilungen den Leser sofort erreichen.

Parallel zur Neugestaltung unseres Magazins haben wir unsere eigene IT-Infrastruktur auf Vordermann gebracht: Neue Server und Rechner bringen mehr Leistung, die neue Telefonanlage erlaubt professionelle Telefon- und Videokonferenzen. Und schließlich wird uns eine gerade implementierte Verlagssoftware in die Lage versetzen, unsere Produktionsabläufe weitestgehend zu automatisieren und somit wertvolle Zeit zu sparen, die wir in die Realisierung unterschiedlichster neuer Dienstleistungen für unsere Partner investieren können.

 

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Klaus Leifeld, Geschäftsführer

 

Was die bei unseren Lesern bekannten und von ihnen geschätzten Test-Instrumentarien wie Leistungstests, Arenen oder Einzeltests angeht, werden sie künftig vermehrt eingesetzt – insbesondere Langzeit- und Anwendertests wollen wir uns intensiver widmen. Und wie gehabt sollen Marktübersichten und Kaufberatungen die FACTS-Leser mit wertvollen Tipps versorgen. Damit wir marktgerechte Informationen bewerten können, werden wir uns zudem des Hilfsmittels „Mystery Shopping“ verstärkt bedienen. Im Rahmen dieses Verfahrens prüft die FACTS-Redaktion durch eine spezielle Ausschreibung mit konkret definierten Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen die Angebote von Herstellern und Fachhändlern.

Darüber hinaus hat sich FACTS als ein etwas längerfristiges Vorhaben das Ziel gesetzt, Anbieterfirmen zu bewerten. Hier könnten sich beispielsweise ein lückenloses Produktangebot, ein breit aufgestelltes Fachhandelsnetz oder unterschiedliche Vertriebsstrukturen wie auch Serviceleistungen als ausschlaggebende Kriterien erweisen.

Eins ist sicher: Auf die Treue von Lesern, Partnern und Freunden baut FACTS nach wie vor, ebenso auf profunde Kenntnisse der Branchen und Märkte, und wir nehmen diese zum Anlass, künftig noch besser zu werden, die Schlagkraft weiter zu erhöhen und auf jeder Seite noch mehr Nutzen zu bieten.

Herzlichst

Klaus Leifeld, Geschäftsführer

  

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Foto: shutterstock, Elmar Wolff

 

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Inhalt 1/2019

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen FACTS-Ausgabe 1/2019. Einige ausgewählte Artikel sind auch online in dieser Rubrik veröffentlicht. Ein zweimonatiges kostenloses Probe-Abo von FACTS mit FACTS office können Sie hier direkt online bestellen.

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Dokumenten-Topmanager

Dokumentenmanagement-Systeme gibt es viele. Sie haben alle das Ziel, Wissen und Informationen zu verwalten und verfügbar zu machen, sind aber unterschiedlich im Funktionsumfang und in der Handhabung. Kyocera verspricht, dass der „Kyocera Workflow Manager“ ganz leicht zu bedienen ist. Seit vier Monaten hat der FACTS Verlag dieses System im Test – Zeit für eine Bilanz.

 

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Die Zukunft im Sinn

Nicht nur Technologieanbieter, sondern auch Büromöbelhersteller und Büroeinrichter stellt die digitale Transformation vor neue Herausforderungen. Dr. Jochen Ihring, Geschäftsführer der Dauphin HumanDesign Group GmbH & Co. KG und Sprecher des Geschäftsführungsteams, erläutert, wie das Unternehmen den Anforderungen neuer Arbeitswelten gerecht wird und welche Entwicklungen künftig noch stattfinden werden.

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Relay goes digital

Ist es ein Widerspruch, Briefe zu kuvertieren und die Maschine ans Internet anzubinden? Pitney Bowes sagt dazu Nein und hat die neue Relay-Serie sogar mit Windows 10 ausgestattet. FACTS hat sich das Ergebnis genauer angesehen.

 

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Vom Scannerhersteller zum Lösungsanbieter

Kodak Alaris setzt sukzessive nur noch auf den Namen „Alaris“. Was hinter dieser neuen Markenpositionierung steckt, erläutert Jürgen F. Krüger – seit Mitte Februar 2018 ist er an Bord von Kodak Alaris und hat mit Wirkung zum 1. April die Nachfolge von Günter Wittlinger als Managing Director Central Cluster & Eastern Europe angetreten.

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Schwarze Renner in Farbe

Toshiba präsentierte im Spätherbst unter anderem zwei neue Serien mit insgesamt zehn Multifunktionssystemen im Schwarzweiß- und Farbbereich, die mit der neuesten 
e-BRIDGE-Next-Technologie ausgerüstet sind. Stellvertretend für die e-STUDIO5015AC-Serie hat FACTS das Farbsystem e-STUDIO3515AC unter die Lupe genommen.

 

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Briefe mit Identität

Änderungen und neue Produkte der Deutschen Post haben im vergangenen Jahr den Frankiermaschinenmarkt außerordentlich bewegt. Die größte Umgewöhnung erforderte der neue Frankierstempel für Mehrwertprodukte, der jeder Sendung eine eindeutige ID zuweist, sodass sie sich nachverfolgen lässt.

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Inhalt 11/2018

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen FACTS-Ausgabe 11/2018. Einige ausgewählte Artikel sind auch online in dieser Rubrik veröffentlicht. Ein zweimonatiges kostenloses Probe-Abo von FACTS mit FACTS office können Sie hier direkt online bestellen.

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Mögen Sie’s digital?

Einer meiner Lehrer war damals der festen Überzeugung, dass ganz sicher mit der Abschaffung des Rechenschiebers und seinem Ersatz durch den Taschenrechner das Rechnen durch Menschen und deren Fähigkeit dazu komplett verschwinden würden.

Heute sind „Digitalisierung“, „Industrie 4.0“, natürlich auch „Medizin 4.0“ und „KI“ (künstliche Intelligenz) in aller Munde und rufen einerseits Ängste, Sorgen, Unwohlsein, auf der anderen Seite Freude und Optimismus über völlig neue Möglichkeiten hervor. So soll beispielsweise das „Internet der Dinge“ künftig Maschinen, Rechner, Fertigungsanlagen und andere Geräte auf kürzestem Weg und ohne menschliche Zwischenstationen direkt miteinander kommunizieren lassen.

Die herabwürdigende Einschätzung, „künstliche Intelligenz braucht nur, wer selbst nicht genügend hat“, ist zum eingestaubten Kalauer geworden und wir sind längst daran gewöhnt, an den verschiedensten Stellen des gesellschaftlichen Lebens auf automatisierte Steuerungs- und Lenkungssysteme zurückzugreifen.

Medizinische Experten sehen schon in der nächsten Dekade des Jahrhunderts die weitverbreitete Verwendung von Apps zur individuellen Gesundheitsversorgung. „Health-Kiosks“ in großen Apothekenketten und Krankenhäusern werden zum Alltag gehören. Dort können Bluttests, Video-Telemedizin-Konferenzen und auch Verschreibungen von Medikamenten erfolgen. Eine „Uberisierung“ der Gesundheitsdienste – das heißt die schnellste elektronische Suche nach geeigneter medizinischer Betreuung mit direkter elektronischer Übermittlung bisheriger Gesundheitsdaten schon bei Anmeldung –, die weiter gehende Verwendung von Robotern bei medizinischen Eingriffen, flexible Sensortechnologien, zelluläre Therapieverfahren, die Verwendung von Big Data für eine personalisierte Medizin und gerechnete klinische „virtuelle Studien“ an ebenfalls gerechneten Modellen des Menschen erscheinen am Horizont. Schöne neue Welt …? 

 

Budde

 

 

 

  

Prof. Dr. med. Thomas Budde,
Ärztlicher Direktor, Chefarzt, Klinik für
Kardiologie, Elektrophysiologie,
Gastroenterologie und Intensivmedizin
am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

 

 

Vor Kurzem hatte ich eine Diskussion mit einem Fachkollegen. Es ging um die gleichzeitige Therapie von Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz mit bis zu sieben verschiedenen Medikamentengruppen. Fast all diese Medikamentengruppen haben Wechselwirkungen miteinander. Die Wirkungen sind altersabhängig unterschiedlich und auch nicht für alle Begleiterkrankungen und Situationen gleich.

Mir rutschte die Bemerkung heraus: „Eigentlich eine klassische Situation zur Anwendung eines Expertensystems mit Techniken künstlicher Intelligenz!“

Schweigen, dann Protest: „Das muss eine klinische und ärztliche Entscheidung bleiben – oder wollen Sie Ihre Gesundheit völlig von einem Computer abhängig machen?“

Nun, ganz sicher bis auf Weiteres wohl nicht. Aber könnte es nicht vielleicht auch ein Vorteil und eine große Chance sein, sich bei der medizinischen Versorgung auf modernste Techniken und Verfahren auch unter Zuhilfenahme von Methoden wie etwa der künstlichen Intelligenz verlassen zu können?

Zugegeben: Stellen Sie sich vor, Sie würden aktuell in einem Flugzeug plötzlich bemerken, dass kein leibhaftiger menschlicher Pilot mehr an Bord ist und Sie vollständig automatisiert durch einen Computer als Pilot geflogen werden. Aktuell noch eine ziemlich unbehagliche Vorstellung ... oder?

Stellen Sie sich aber bitte auch einmal vor, nach dem Start würde der Pilot in üblicher Weise seine Begrüßung sprechen und dann sagen: „Heute fühle ich mich besonders wach und leistungsfähig und habe mich deshalb entschlossen, alle bordeigenen vollautomatischen und halbautomatischen elektronischen Assistenzsysteme bis nach der Landung am Zielflughafen vollständig auszuschalten.“ Kein Problem? Wie so oft liegt offensichtlich unser gutes und akzeptiertes Empfinden doch irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Positionen.

Wir werden uns aber wohl schrittweise daran gewöhnen (müssen?), die neuen technologischen Methoden wie das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Ähnliches stufenweise in unseren Alltag und damit auch in die eigene medizinische Betreuung und Versorgung zu integrieren. Das Hinnehmen der Situation, in teils lebensbedrohlichen Lagen zunehmend von Computern abhängig zu sein, scheint mit wachsender Komplexität unserer medizinischen Weiterentwicklungen nicht vermeidbar. Nebenbei: Herzschrittmacherpatienten haben sich in ihrem Kontext wohl längst gut damit abgefunden, „computergestützt“ zu leben.

Der Datenschutz und das Beherrschen der Verwendung der eigenen Daten wird häufig sehr stark unterstrichen. Der Umgang mit sozialen Netzwerken seitens der „Endverbraucher“ steht hierzu aus meiner Sicht aber in klarem Widerspruch. Neue Definitionen des Datenschutzes werden sich wohl ergeben. Dennoch müssen wir sicher wachsam und vorsichtig sein oder werden, um in Lebensformen kommender Zeiten unsere Privatheit und Intimität zu schützen.

Wir werden unsere Grenzen und unsere Möglichkeiten im Umgang mit der neuen Situation immer wieder definieren und ausloten müssen. Das ist eine öffentliche, aber auch eine sehr persönliche Fragestellung, die sich an immer neuen Fragen wird messen müssen. Ethik, Fortschrittsglaube, Pragmatismus, Verunsicherung, Ängste, Mut, Euphorie, Entindividualisierung sind nur einige der Eckpunkte dieser zweifelsohne kontinuierlich notwendigen Diskussion.

Aber: Wie sehen Sie das eigentlich?
Seien Sie mutig, aber auch vorsichtig! 

Herzlichst
Ihr Thomas Budde 

 

KORRESPONDENZANSCHRIFT

Prof. Dr. med. Thomas Budde
Vorsitzender „Essen. Gesund. Vernetzt. –
Medizinische Gesellschaft e. V.“
Ärztlicher Direktor, Chefarzt, Klinik für 
Kardiologie, Elektrophysiologie, 
Gastroenterologie und Intensivmedizin

Alfried Krupp Krankenhaus Essen
Alfried-Krupp-Straße 21
D-45131 Essen
Tel.: 0201-434-2524/2525
Fax: 0201-434-2376
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Foto: shutterstock

 

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Diagnose: akute Unterdigitalisierung

Bereits seit Jahren schnellen die Gesundheitskosten immer mehr in die Höhe. Können digitalisierte Abläufe Einsparungen bewirken und gleichzeitig die Qualität der Versorgung erhöhen? Dies behaupten die jüngsten Untersuchungen zu dem Thema. Von einem enormen Nutzen für alle Beteiligten – einschließlich der Patienten – ist die Rede. Warum kommt dann die Digitalisierung des Systems so mühsam voran?

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Das beste Pferd im Stall

In der FACTS-Arena stehen sich zwei Flaggschiffe gegenüber: die High-End-Mobildiktiergeräte von Olympus und Philips. Man sieht ihnen die unterschiedlichen Gewichtsklassen sofort an. Aber wer weiß? Schließlich hat David auch gegen Goliath gewonnen.

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Wohin du auch gehst …

… geh mit deinem ganzen Herzen – dies empfahl seinerzeit Konfuzius. Doch was ist, wenn das Herz stolpert? Ist es gefährlich, gar lebensbedrohlich? Zum Glück nicht immer. Das kann ein auf Rhythmologie spezialisierter Kardiologe feststellen, weshalb es wichtig ist, sich bei Herzrhythmusstörungen unbedingt durchchecken zu lassen. Mittlerweile stehen hierzu effektive Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zur Verfügung?

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Heimtückisch und oft unterschätzt

In Deutschland erkranken nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts jedes Jahr fast 30.000 Menschen neu an Blasenkrebs. Die Therapiemöglichkeiten richten sich nach Art, Lage und Ausbreitung des Tumors. Bei Krebs in fortgeschrittenem Stadium helfen neue Verfahren, die Heilungschancen zu erhöhen. Zu den spezialisierten Zentren für die Behandlung von Blasenkrebs zählt die Klinik für Urologie und urologische Onkologie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen.

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Digitale und analoge Welt konsequent vernetzen

Ohne „APIs“ läuft im Internet nichts. Auch in Unternehmen können diese Programmierschnittstellen dabei unterstützen, Geschäftsabläufe zu verbessern und effizienter zu gestalten. Zum Beispiel in der Postverarbeitung bringen sie entscheidende Vorteile mit sich.

 

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Unverwüstlich

In der Standardversion sehen die monochromen Drucker der MS820e-Serie von Lexmark wie normale Büroprinter aus. Doch ausgerüstet mit allen Optionen werden sie zu hochwertigen Produktionssystemen, die allein aufgrund der soliden Bauweise schon etwas Besonderes sind.

 

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Inhalt 10/2018

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Don’t worry, be happy?

Eigentlich können wir in unserer Branche doch zufrieden sein. Immer noch scheint es einen unerschöpflichen Bedarf an Büromöbeln zu geben und die wichtigen Marken des Markts haben sich trotz aller Krisen der vergangenen Jahre gehalten und sogar teilweise besser aufgestellt. Erinnern wir uns bitte an die Zeiten, als die Orgatec ernsthaft infrage stand und wir befürchteten, die Branche würde sich zerstreuen. 

Doch jetzt gibt es auf der Orgatec mehr Aussteller denn je und fröhlich werden weiterhin die Millionen in teure Messestände, Lightshows und spendable Caterings hineingepulvert. Und auch die Büromöbelhändler können recht froh sein, dass die Zustände der vergleichsweise ruinösen Wohnmöbelbranche nicht zu ihnen übergeschwappt sind. Denn dort zerfleischen gerade die dreisten Einkäufer der sogenannten Fläche (Lutz, Begros und Konsorten) die fleißigen Produzentenmarken und ziehen den Anbietern bis aufs Letzte die Schuhe aus.

Dabei könnte der Wohnfachhandel weit einfacher als die Objektleute beispielsweise das Thema Home-Office voranbringen. Aber auch das scheint dort keine wirklichen Zuwächse zu bringen. Beim Home-Office wird sich wohl eher der Internethandel durchsetzen, der unaufhaltsam dem Fachhandel das Leben schwerer und schwerer macht. Wie es manche Möbelmarken schaffen, trotz völlig unterschiedlicher Kalkulationsansätze über den Fachhandel und das Internet gleichzeitig zu vertreiben, habe ich offen gesagt bis heute nicht verstanden. 

Ballendat


 

 

 

 

  

Martin Ballendat, Designer

 

 

In meiner relativ positiven wirtschaftlichen Einschätzung des Objektbereichs werden mir aber sicherlich auch viele Büromöbelhersteller und -anbieter widersprechen wollen und den ebenfalls ruinösen Rabattwucher bei Bürostuhl- oder Büroarbeitsplatzausschreibungen beklagen. Es stimmt. Da wird absolut kein Geld mehr verdient. Aber seien wir doch ehrlich: Wir haben es längst verstanden, den Zeiger umzulegen, und fokussieren heute auf Open-Space-Landschaften, softige Kommunikationszonen und ergonomische höhenverstellbare Arbeitsplätze. Ja, wer hätte das gedacht, dass die ehemals als unbezahlbar geltenden elektrisch verstellbaren Tische nun bald wohl zur Standardausstattung gehören werden, am besten per Handy steuerbar oder auf virtuellen Zuruf abgerichtet. 

Sitzen, stehen, sitzen, stehen: Das ist ein echtes Thema. Und das mit dem Profit, das gelingt immer da am besten, wo‘ s wohnlich und gemütlich werden soll. Also Softseating, Softmeeting, Softworking … Denn da können wir volumige Körper und Wände abpolstern, die optisch viel hergeben, aber eigentlich gar nicht so viel kosten und vor allem das Werkzeugkostenbudget nicht so arg strapazieren. Nicht umsonst zeigte selbst die bürostuhl-verliebte NeoCon in Chicago statt Hightech-Präsentationen von Bürostuhlteilebaukästen plötzlich überall stofflich betonte Sitzlandschaften für relaxte Meetings und kreative Regeneration. Cocooning ist hier das Zauberwort. Denn gerade wenn es im derzeit zumeist offenen Büroraumbereich laut, eng, grell und eher busy zugeht, bieten eingenischte, lärmgedämpfte Sitzlandschaften einen wohligen entspannenden Kontrast.

Die Partys auf der Orgatec können also beginnen; bei Dauphin, bei Interstuhl, bei Sedus, bei Vitra und all den anderen … So, als wäre eigentlich gar nichts Schlimmes in den vergangenen Jahren passiert … Und so, als würde das alles immer schön so weitergehen. 

Oder vielleicht auch nicht?

Herzlichst
Ihr Designer Martin Ballendat 

 

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